Positive Psychologie

HINTERGRUND-INFORMATIONEN

Was ist eigentlich „Positive Psychologie“?

Die positive Psychologie ist ein wissenschaftliches Forschungsgebiet.

Lange Zeit konzentrierte sich die psychologische Forschung auf Grundlagenforschung und auf das Erkennen von seelischen Störungen und die „Reparatur“ des Menschen.

Daher forderten in den 1990er Jahren einflussreiche Psychologieprofessoren, allen voran Martin Seligman und Ed Diener, eine Neuausrichtung der psychologischen Forschung und Anwendung.

Offiziell gründete sich der Forschungszweig der Positiven Psychologie 1998 mit der Antrittsrede bei der Amerikanischen Psychologen Vereinigung.

FOKUS UND ZIELE

Der Fokus der Positiven Psychologie ist die wissenschaftliche Erforschung positiver Gemeinschaften, positiver Emotionen, positiver Eigenschaften und der Frage, was das Leben lebenswert macht.

Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, Sinn im Leben zu finden, eigene Stärken zu erkennen und einzusetzen und zu einer positiven Gesellschaft beizutragen.

In Unternehmen können damit neue Handlungs- und Entwicklungsräume eröffnet und Innovation und Kreativität gefördert werden.

Positive Psychologie ist nicht gleichzusetzen mit „Positivem Denken“

Das „Positive Denken“ im Sinne der Ratgeberliteratur verfügt über keine wissenschaftliche Basis. Möglicherweise funktioniert es auch besser, wenn man daran glaubt.
Dagegen ist die Positive Psychologie ein Gebiet der akademischen Psychologie. Ihre Theorien, Modelle und Interventionen werden mit wissenschaftlichen Methoden untersucht.
Positives Denken ist deshalb nicht mit der Positiven Psychologie gleichzusetzen.

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